Neurologen und Psychiater im Netz

Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen

Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit

Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und stillende Mütter sollten sich hinsichtlich der Einnahme von Psychopharmaka umfassend von ihrem Arzt beraten lassen. Eine verordnete Medikation sollte generell nur nach ärztlicher Absprache abgesetzt werden. Es gibt einige Wirkstoffe, die auch während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden können und als sicher gelten. Häufig ist eine Verschlimmerung der Erkrankung gefährlicher als die Beibehaltung der medikamentösen Therapie. Sollte das bisher verschriebene Präparat für diese Zeit ungeeignet (kontraindiziert) sein, so informiert der Facharzt werdende Mütter und Stillende über Alternativen. Hier ist eine enge Abstimmung mit dem Frauenarzt gefragt.

Spezielle Informationen zu einzelnen Psychopharmaka und deren Risiken im Verlauf einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit findet man auch unter: http://www.embryotox.de/frauen_psyche.html.

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. med. Peter Falkai, München (DGPPN) und Prof. Dr. med. Martin Hatzinger, Solothurn (SGPP)