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Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Auswirkungen und Verlauf bei Migräne

Migräne ist eine chronische Erkrankung mit attackenförmiger Symptomatik , wodurch die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt werden kann. Neben dem „Außer-Gefecht-gesetzt-sein“ kommt oftmals die Angst vor der nächsten Attacke hinzu. Zur Freude auf ein bevorstehendes Ereignis gesellt sich bei Migräne-Patienten oft die Sorge, ob man daran überhaupt teilnehmen kann. Vorfreude wird unter diesen Umständen zu einem Stressfaktor, der die nächste Attacke termingerecht auslöst.

Viele Betroffene planen ihre Freizeit schon unter dem Aspekt, ob sie voraussichtlich schmerzfrei sind oder nicht. Andere ziehen sich zurück, um überflüssige Belastungen zu vermeiden. Dies kann einen Leidensdruck auslösen, der die Häufigkeit bzw. die Dauer der Attacken noch erhöht. Aus diesen Gründen sollte die Migräne unbedingt behandelt werden, um die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu verbessern.

Fachliche Unterstützung: Prof. Diener, Essen (DGN, BDN)