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Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Burnout-Syndrom: Risikofaktoren

(© ray_be - Fotolia.com) Burnout-Risiken liegen auch in den individuellen Bewältigungsstrategien

Die Art und Weise, wie man mit Belastungen und mit sich selber umgeht, hat erheblichen Einfluss darauf, ob man „ausbrennt“ oder nicht. Untersuchungen weisen darauf hin, dass folgende Persönlichkeitsstile mit einem erhöhten Risiko „auszubrennen“ verbunden sind:

 

  • Perfektionistische Einstellungen („ich muss alles richtig und 100-prozentig machen, darf mir keine Fehler erlauben, bin für alles verantwortlich, muss allem gerecht werden ...)
  • Geringe Kompetenzerwartung („ich schaffe es ja doch nicht, ich habe gar keine Chance ...“)
  • Ein sehr ausgeprägtes Harmoniebedürfnis („alle müssen zufrieden sein, ich darf niemanden kränken ...“)
  • Eine externale Kontrollüberzeugung („ich bin nur ein ganz kleines Rad im Getriebe, das Ministerium, mein Schulleiter ... bestimmen über mich, ich bin nur eine Marionette ...“)

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert (Autor) und Prof. Dr. med. Ulrich Voderholzer (Autor), Prien am Chiemsee (DGPPN)