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News

19.01.2017

Studienteilnehmer gesucht: Mainzer-Uni untersucht Ursachen von Depressionen

Patientinnen und Patienten, die bereits mehrere depressive Phasen hatten und im Alter zwischen 18 und 65 Jahren sind, können teilnehmen.

Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Leider gelingt es bisher noch nicht immer, depressive Phasen frühzeitig zu erkennen und dann erfolgreich zu behandeln. Dies liegt auch daran, dass nach wie vor noch nicht richtig verstanden wird, welche Prozesse im Gehirn bei der Entstehung und Aufrechterhaltung depressiver Symptome ablaufen. Um dies zu verbessern, möchte das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Gehirnaktivität von Patientinnen und Patienten, die depressive Phasen kennen und wissen, was es heißt zu grübeln und sich zu nichts aufraffen zu können, unabhängig von der Grunderkrankung genauer verstehen.

Die Versuchsteilnahme beinhaltet zwei Interviews (telefonisch und in den Testräumen des Psychologischen Instituts der JGU, Wallstr. 3, gegenüber vom Mainzer Hauptbahnhof), die Beantwortung einiger Online-Fragebögen, die Bearbeitung von Aufgaben am Computer und im MRT (keine radioaktive Strahlung!). Die Teilnahme dauert ca. acht Stunden, die auf zwei Tage verteilt werden können. Die Termine können individuell vereinbart werden. Für die Teilnahme an der Studie wird eine Aufwandsentschädigung von 12 Euro/Stunde gezahlt.

Personen, die aktuell Benzodiazepine oder Beta-Blocker einnehmen, an einer neurologischen Erkrankung wie Parkinson oder Epilepsie leiden und bei denen schon mal Alkoholabhängigkeit, Magersucht, Posttraumatische Belastungsstörung oder ADHS diagnostiziert wurde, können nicht an der Studie teilnehmen. Hingegen können Personen, die an einer bipolarer Störung leiden, an der Studie teilnehmen.

Kontaktinformationen für Interessenten:
Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail an depression@uni-mainz.de oder auf dem Studien-Anrufbeantworter 06131 39-39232 zu melden (Kennwort: DISBOUND).
Weitere Informationen:
https://www.klinische-psychologie-und-neuropsychologie.uni-mainz.de/forschung/basbis/

Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz