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News

19.03.2018

DGPPN mit hohen Erwartungen an neuen Gesundheitsminister

Im Koalitionsvertrag werden in allen relevanten Bereichen – Familie, Gesundheit, Arbeit, Bildung, Rehabilitation – Menschen mit psychischen Erkrankungen an zentraler Stelle genannt. Die DGPPN begrüßt, dass das Thema einen angemessenen Stellenwert auf höchster politischer Ebene gefundet hat.

Die DGPPN gratuliert dem neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Übernahme seines Amtes und verbindet mit ihm und der neuen Bundesregierung hohe Erwartungen an eine verbesserte psychiatrische Versorgung. Anlass hierfür ist die Herausstellung psychischer Erkrankungen und deren explizite Berücksichtigung im Koalitionsvertrag. In allen relevanten Bereichen – Familie, Gesundheit, Arbeit, Bildung, Rehabilitation – werden Menschen mit psychischen Erkrankungen an zentraler Stelle genannt. Psychische Erkrankungen und Demenzen werden erstmals als Volkskrankheit eingestuft.

DGPPN-Präsident Professor Arno Deister sieht darin eine große Chance und unterstreicht: „Wir freuen uns, dass das Thema seelische Gesundheit Eingang in die Verhandlungen auf höchster politischer Ebene gefunden hat und einen angemessenen Stellenwert bekommt. Angesichts seiner evidenten Bedeutung für unsere Gesellschaft ist es Zeit für einen neuen Umgang mit psychischen Erkrankungen. Insofern ist es auch ein vielversprechendes, richtungsweisendes Signal, dass die Gesundheitspolitik sich laut Koalitionsvertrag künftig am Patientenwohl orientieren will. Was die Versorgung betrifft, muss sich der Bedarf an den Bedürfnissen der Menschen bemessen.“

Die DGPPN wird den neuen Gesundheitsminister an der Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Absichtserklärungen messen und steht ihm wie bereits seinen Vorgängern als Stimme der seelischen Gesundheit mit ihrer fachlichen Expertise für einen konstruktiven Austausch zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung DGPPN, 15. März 2018