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Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Entspannungsverfahren: Biofeedback

Ähnlich wie beim autogenen Training lernt man beim Biofeedback (engl.: biologische Rückkoppelung), die unwillkürlichen Körperfunktionen gezielt zu beeinflussen. Dies gelingt, indem Körperfunktionen mithilfe von elektronischen Geräten erkennbar gemacht werden. So kann man zum Beispiel Muskelaktivitäten über Oberflächen-Elektroden messen, sie verstärken und in sicht- oder hörbare Signale übersetzen. So aufbereitet, erfährt der Betreffende den Zustand seiner Muskelspannung und kann ihn mit gedanklicher Konzentration in eine gewünschte Richtung verändern.

Biofeedback: Muskelaktivitäten über Oberflächen-Elektroden messen

Am häufigsten eingesetzt wird die Methode über eine Hautwiderstandsmessung zur Senkung der Muskelspannung und über eine Atemkontrolle zur Entspannung. Durch die technischen Hilfsmittel können u.a. auch die Durchblutung gesteigert, der Herzschlag beschleunigt oder die Aktivität der Großhirnrinde beeinflusst werden.

 

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. med. Peter Falkai, Göttingen (DGPPN) und Prof. Dr . med. Anita Riecher-Rössler, Basel (SGPP), Dr. Roger Pycha, Bruneck (SIP)