Neurologen und Psychiater im Netz

Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen

Herausgegeben von den Berufsverbänden für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland.

Nur wenige halten sich für gefeit vor psychischen Erkrankungen

Eine psychische Erkrankung wird als länger andauernde oder wiederholt auftretende erhebliche Abweichung im Erleben oder Verhalten definiert, welche die Bereiche des Denkens, Fühlens und Handelns betrifft. Neben der Abweichung von der Norm sind sowohl der persönliche Leidensdruck für den Betroffenen oder auch die Belastung für die Umwelt weitere Voraussetzungen für das Vorliegen einer psychischen Erkrankung.

Psychische Erkrankungen können grundsätzlich jeden Menschen treffen

Psychischen Erkrankungen liegen meist mehrere Ursachen (multifaktoriell) zu Grunde. Neben genetischen Faktoren und körperlichen Erkrankungen können aktuelle Lebensereignisse und Lebenssituationen, zurückliegende belastende Ereignisse, seelische Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen die Entwicklung einer psychischen Störung fördern. Häufig sind Störungen des Gehirnstoffwechsels und Veränderungen der Gehirnsubstanz an deren Entstehung beteiligt.

Quelle: dpa