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28.06.2016

Warnsignale für Drogenkonsum bei Jugendlichen

Wer Drogen nimmt, versucht das in der Regel so gut es geht zu verheimlichen. Es gibt aber einige Warnsignale für Freunde und Verwandte: Zum Beispiel wird der Freundeskreis ein ganz anderer oder das Verhalten ändert sich, erläutert Gabriele Bartsch von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Betroffene sind zum Beispiel oft weniger zuverlässig oder sehr unruhig. Jugendliche werden außerdem oft in der Schule schlechter oder schwänzen. «Ein ziemlich klares Zeichen ist, wenn Geld fehlt oder Jugendliche mit ihrem Taschengeld nicht mehr auskommen.»

Wer Drogen nimmt, versucht das in der Regel so gut es geht zu verheimlichen. Es gibt aber einige Warnsignale für Freunde und Verwandte: Zum Beispiel wird der Freundeskreis ein ganz anderer oder das Verhalten ändert sich, erläutert Gabriele Bartsch von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Betroffene sind zum Beispiel oft weniger zuverlässig oder sehr unruhig. Jugendliche werden außerdem oft in der Schule schlechter oder schwänzen. «Ein ziemlich klares Zeichen ist, wenn Geld fehlt oder Jugendliche mit ihrem Taschengeld nicht mehr auskommen.»

Gerade bei Jugendlichen sind laut Bartsch vor allem Tabak, Alkohol und Cannabis ein Problem. Die körperlichen Anzeichen für Drogen sind vielfältig. Wenn jemand raucht, riecht man das in der Regel. «Zwar kann der Jugendliche dann sagen, dass das die anderen waren, aber auch dann wissen Eltern, dass Gefahr im Verzug ist.» Hat jemand getrunken, kann er das kaum verbergen - weil man es am Verhalten merkt und riecht. Auf Cannabis-Konsum weisen neben dem Geruch zum Beispiel auch rote Augen hin. Aber auch kleine Pupillen sind ein Alarmsignal.

Bei einem entsprechenden Verdacht sollten Eltern ihr Kind darauf ansprechen, rät Bartsch. Dabei sollten sie klar ihre Meinung sagen. Wichtig ist aber auch, zu vermitteln, dass man das Verhalten zwar nicht akzeptiert, das Kind aber schon. Im Zweifel sollten Eltern und Kind sich Unterstützung holen: etwa bei einer Selbsthilfegruppe oder bei einer Beratungsstelle.

Quelle: dpa