Neurologen und Psychiater im Netz

Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen

Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Tic-Störungen/Tourette-Syndrom: Informationen für Erzieher

Eltern, Angehörige sowie Lehrer sollten sich vor allem gut über das Krankheitsbild informieren. Sie sollten in jedem Fall bei ersten Anzeichen fachlichen Rat bei einem Kinder- und Jugendpsychiater suchen. Dieser hilft Ihnen und Ihrem Kind, mit der Störung umzugehen und leitet evtl. erforderliche Behandlungsmaßnahmen ein. Zudem kann er mögliche begleitende, therapiebedürftige Erkrankungen abklären.

Tic-Störungen: Infos für Erzieher
(©Beboy fotolia.com) Tic-Störungen: Das Selbstwertgefühl von Betroffenen ist oft beeinträchtigt

Wichtig ist es, das Selbstwertgefühl des Kindes oder Jugendlichen von Anfang an zu stärken, mögliche Stress- und damit Tic-verstärkende Faktoren weitgehend auszuschließen und das Umfeld gezielt aufzuklären. Eltern sollten natürlich mit den Tics umgehen und das Kind normal in den Alltag integrieren. Das Kind sollte lernen, offen über seine Krankheit zu sprechen und seine Mitmenschen bei Bedarf sachlich über die Störung zu informieren.

 

Fachliche Unterstützung: Prof. Dr. Veit Roessner, Dresden (DGKJP)