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Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Depersonalisation

Depersonalisation bezeichnet einen subjektiven Fremdheitseindruck in Bezug auf die eigene Person. Gefühle, Gedanken, Handlungen, Erinnerung, Wahrnehmung und der Körper oder Teile des Körpers werden als fremd, unwirklich oder als nicht zur eigenen Person gehörend erlebt; die eigene Person wird nicht als Einheit wahrgenommen. Die Depersonalisation ist oft mit der Derealisation verknüpft, die beide zu der Gruppe der Ich-Störungen gezählt werden.

Auch Personen und Objekte innerhalb der Umwelt von Betroffenen können als als verändert, fremd, nicht zu-sich-gehörig oder unwirklich erlebt werden. Diese Entfremdungserlebnisse werden auch als Derealisation bezeichnet.

Die Depersonalisation kann u.a. als Symptom von psychischen Störung auftreten, u.a. bei Borderline-Persönlichkeitsstörung, Posttraumatischer Belastungsstörung, Angststörungen, Depression und Zwangsstörung.

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