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Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen

Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Trichotillomanie

Bei der Trichotillomanie handelt es sich um eine psychische Störung (Impulskontrollstörung), bei der Betroffene den Drang oder Impuls verspüren, sich die eigenen Haare auszureißen. Dabei werden Haare am Kopf, den Wimpern, den Augenbrauen sowie Haare im Schambereich, dem Gesicht und den Extremitäten ausgerupft. Fast die Hälfte der Betroffenen fühlt sich durch Gedanken wie beispielsweise „bestimmte Haare müssen gefunden und entfernt werden“ oder durch Gedanken an Symmetrie zum Ausreißen gedrängt. Schmerz wird beim Ausreißen in der Regel nicht empfunden.

Weiter Informationen zur Trichotillomanie im Artikel "Impulskontrollstörung"

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