Neurologen und Psychiater im Netz

Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen

Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Traumata

In der Psychologie versteht man unter einem Trauma das Erleben einer bedrohlichen Situation oder eines Ereignisses, das mit ausgeprägten Gefühlen von Angst und Hilflosigkeit und/oder dem schutzlosen Ausgeliefertsein einhergeht, wobei der Betroffene subjektiv keine Bewältigungsmöglichkeit wahrnimmt.
Als Folge des Erlebens der Diskrepanz zwischen Bedrohung und Bewältigung kann eine (dauerhafte) Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses eintreten. Psychische Störungen wie Angsterkrankungen, Depressionen oder Belastungsstörungen können sich in der Folge entwickeln.

Traumata können in zwei Typen eingeteilt werden:

• TYP 1: Ein Trauma von kurzer Dauer und einmaligem Auftreten, z.B. Naturkatastrophen, Unfälle

• TYP 2: Ein Trauma von längerer Dauer bzw. wiederholtem  Auftreten, z.B. Geiselhaft, Kriegsgefangenschaft, über längere Zeit andauernder sexueller Missbrauch

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