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Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen

Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Schlafstadien

Der Schlaf verläuft in mehreren Phasen: REM-(Rapid-Eye-Movements)-Phasen, die von schnellen Augenbewegungen begleitet werden, wechseln sich mit Non-REM-Phasen ab, in denen sich die Augen nicht bewegen. In den REM-Phasen ist das Gehirn besonders aktiv, es wird häufig geträumt. Die vier Non-REM-Phasen reichen bis in den Tiefschlaf, aus dem der Schläfer nur schwer geweckt werden kann.

Die erste, meist noch sehr kurze REM-Phase, tritt nach etwa 70 bis 90 Minuten auf. Im Säuglingsalter ist der Anteil des REM-Schlafes sehr hoch (ca. 50%), vermutlich hängt dies mit der Reifung des Gehirns zusammen. Ab der Pubertät pendelt sich der Anteil des REM-Schlafes bei etwa 20% ein.

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