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Korsakow-Syndrom

Das Korsakow-Syndrom gehört zu den sogenannten hirnorganischen Psychosyndromen. Hintergrund der Erkrankung ist, dass bestimmte Gehirnregionen durch Zellschädigung in ihrer Funktion eingeschränkt werden. Ursachen hierfür können schwere Kopfverletzungen, bestimmte Infektionskrankheiten und Vergiftungen, beispielsweise mit Drogen, Alkohol und Medikamenten sein.

Die Symptome sind, unabhängig davon, was die Zerstörung ausgelöst hat, vergleichbar. Typische Symptome bei hirnorganischen Psychosyndromen sind Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstörungen, Gedächtnisstörungen, Ich-Erlebnisstörungen, Konfabulationen, Wahnvorstellungen und Halluzinationen, die mehr oder geringer ausge-prägt sein können. Das Korsakow-Syndrom wurde erstmals bei Alkoholikern beschrieben.

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