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Herausgegeben von Berufsverbänden und Fachgesellschaften für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Nervenheilkunde und Neurologie aus Deutschland und der Schweiz.

Diabetes insipidus

Diabetes insipidus ist eine Störung der Wasser-Rückresorption in den Nieren. Die Nieren sind nicht mehr in der Lage, den Harn genügend zu konzentrieren. Die Flüssigkeitsaus-scheidung der Nieren wird von dem im Hypophysenhinterlappen gebildeten antidiuretischen Hormon (ADH, Adiuretin, Vasopressin) gesteuert, welches die Wiederaufnahme (Rückresorption) von Wasser in den Nieren steigert. Wird der im Gehirn befindliche Hypophysenhinterlappen verletzt, kommt es durch die Störung des Regulationsmechanismus zu einer verminderten Produktion des antidiuretischen Hormons (ADH). Die Folge ist eine Unterform des Diabetes insipidus, der Diabetes insipidus centralis beziehungsweise neurohormonalis. Hierbei. Es kommt beim Patienten zu stark vermehrter Wasseraus-scheidung (bis zu 25 Liter pro Tag) und zu lebensbedrohlicher Austrocknung.

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